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Qigong ist eine alte chinesische Bewegungskunst. Es beinhaltet gesundheitserhaltende Aspekte, wie z. B. Entspannung, Aufrichtung der Wirbelsäule und Harmonisierung des Atems und des Kreislaufes, aber auch meditative Aspekte, wie das Zentrieren des Geistes. Diese Kombination macht das Qigong zu einer wirksamen Methode, um Streß und innerer Anspannung zu begegnen.
Als ganzheitlich-meditatives System kann es aber auch helfen, die eigene Lebenseinstellung zu hinterfragen und zu verändern, um zu einer gesünderen und positiveren Lebensweise zu gelangen. Es gibt viele verschiedene Formen. Die Form die wir in unserer Schule in Saarbrücken unterrichten heißt "Tai Chi- Qigong" oder "18 Bewegungen". Es ist eine Qi Gong-Form, die viele Aspekte des Tai Chi Chuan beinhaltet. Deswegen ermöglicht dieser Kurs den Teilnehmer/Innen auch das Kennenlernen der Grundprinzipien des Tai Chi. Die ausgewählten Übungen bestehen aus langsamen fließenden Bewegungen. Sie werden während des Kurses oft wiederholt, um auch nach Kursende eigenständiges Üben zu ermöglichen. Ich lernte Qigong bei dem chinesischen Arzt und Ausbilder für Qigong und Wushu Xinbo Sui. Bei vielen anderen Lehrern wie Zhi Chang Li, Josephine Zöller und Wilhelm Merten habe ich meine Praxes und Erfahrung vertiefen können. Gerade im Qigong gibt es für mich die Möglichkeit die Verschiedenen "Äste" meiner Arbeit zusammenzubringen. Denn die Erfahrungen als Körperorientierter Psychotherapeut kann ich hier ebeso einfließen lassen wie mein Wissen über Meditation. Es ist immer möglich an einer kostenlose Qi Gong-Probestunde teilzunehmen. Die genauen Kurszeiten, sind unter der Rubrik ´Termine´ zu finden. Für Interessierte hier noch ein wenig mehr zur Geschichte: Geschichte des QigongDer Ursprung der Übungen liegt weit zurück, schon im Zhuangzi werden bestimmte Formen angedeutet und aus der Zeit der Han-Dynastie liegen Seidenbilder vor. Der Name "Qigong" wurde zum ersten Mal von dem Daoisten Xu Xun aus der Jin-Zeit verwendet und er bezeichnet seitdem bestimmte Übungen in der Kampfkunst. In der Geschichte Chinas hat diese Praxis als Gesundheitsvorsorge immer eine große Rolle gespielt, wurde aber auch für religiös-geistige Zwecke, insbesondere im Daoismus , Buddhismus und Konfuzianismus, eingesetzt und in den Klöstern überliefert. Die Bezeichnung Qigong für diese Übungen findet jedoch erst seit den 50er Jahren des 20.Jahrhunderts Verwendung und die unterschiedlichen Stilarten des Qigong sind zum Teil ganz neue Entwicklungen, die jedoch auf den jahrtausendealten Traditionen basieren. In den Fünfzigerjahren wurde der Name Qi Gong von dem Arzt Liu Guizhen für diese Gesundheitsübungen verwendet, der in seiner Arbeit Techniken alter Tradition zur Förderung und Stabilisierung des Energiehaushaltes des Körpers und zur Behandlung von Krankheiten verwendete. |